“Schmuck muss Charakter haben!”

Stylishes Interview mit Mascha Lina Borodin

Das eigene Schmuck-Label hat Mascha Lina 2012 gegründet.

Dieses steht im Zeichen der Leidenschaft für Mode und alles Kreative.

Heute durften wir hinter die Kulissen blicken und erfahren, wie sich diese Erfolgsgeschichte entwickelt hat und was es eigentlich heißt, “Schmuck mit Charakter” zu entwerfen, bzw. zu fertigen.

Wovon sich unsere begabte Künstlerin inspirieren lässt, an welchen Veranstaltungen sie teilnimmt und welche Pläne sie für ihren Onlineshop hat, werdet ihr in diesem lebendigen Interview herausfinden.

 1. Was hat dich dazu bewogen, Schmuck zu designen?

Mode war immer eine große Leidenschaft. Seit ich denken kann, habe ich meine Freizeit kreativ genutzt. Mal war es am Klavier, dann Mode designen, dann wiederum das Schmuck fertigen. Dies habe ich letztlich meinem Jus-Studium vorgezogen.

2. Wie haben die ersten Versuche zum heutigen erfolgreichen Schmuck-Label Maschalina geführt?

Da ich mich meinen Leidenschaften mit äußerster Intensität und Sorgfalt widme, konnte ich mit der Zeit mein Handwerk perfektionieren. Besonders meine Freundinnen waren immer begeistert von den Designs. Und als die Nachrage zu hoch wurde, habe ich mich selbstständig gemacht. Danach folgten viele Kooperationen und Natascha Valenta, die eine tolle Schmuck-Designerin ist, wurde meine Mentorin. Wir haben damals für den Juwelier Valenta eine besondere Edelstein Kollektion designt und ich konnte meine Fähigkeiten verbessern.

3. Welche sind deine Inspirationsquellen und wie sieht der schöpferische Prozess aus?

Ich liebe Architektur. Nicht ohne Grund gibt es in so viel Städten auf der ganzen Welt Formen, die sich immer wieder wiederholen. Aktuell entstehen 2 Kollektionen im Jahr, welche meist durch bereiste Städte und Dinge, die mich dort inspiriert haben, geprägt sind. Ich fotografiere und zeichne dann immer sehr viel. Zusätzlich  sammle ich das ganze Jahr neue Ideen. Wenn der Design Prozess ansteht, ordne ich alle Erinnerungen, und Ideen in ein Moodbock und bastle ein Konzept daraus. Danach wird gezeichnet und angefertigt.

4. Worauf achtest du besonders dabei?

Ich liebe Ordnung. Es muss alles zueinander passen und die Kollektion muss Sinn ergeben. Die letzte Kollektion war durch Madrids Architektur, sowie spanische  Kronjuwelen inspiriert. Ich habe sehr viele Formen und Farben-Kombinationen neu interpretiert und die vielen Designs namentlich Mitgliedern des spanischen Königshauses gewidmet. Der Titel der Kollektion ist „Dinastía“!

5. Hast du vielleicht ein Lieblingsschmuckstück oder aber eine Lieblingskollektion, woran du gearbeitet hast?

Meistens gibt es in jeder Kollektion einen persönlichen Favorit, den ich mir dann für den Eigenbedarf behalte. Grundlegend designe ich aber für verschiedene Typen von Frauen und möchte deren individuelle Schönheit hervorheben und unterstreichen. Nicht jedem steht alles (auch mir nicht) und das ist gut so. Ich habe keine Lieblingkollektion. Jede Kollektion macht zu ihrer Zeit Sinn. Wenn eine Kollektion fertig designt ist, ist das Thema erledigt und ich habe sofort im Kopf, in welche Richtung die nächste gehen wird.

6. Auf deiner Webseite wird die Zusammenarbeit bei der Chanel „Métiers d’Art“ Fashion Show in Salzburg erwähnt. Welche Erfahrungen hast du dort gesammelt?

Wie schon zu Beginn erwähnt. Mode ist meine Leidenschaft. Ich hätte dort Tage lang ohne Schlaf durcharbeiten können, weil meine Begeisterung für ein kreatives Umfeld auf diesem Niveau so groß ist. Chanel ist ein Unternehmen, das über die Grenze hinaus denkt. In der Kreativität sollten Grenzen immer durchbrochen werden. Ich war vielleicht nur ein kleines Zahnrad, aber habe im Punkt Professionalität extrem viel für mein eigenes Unternehmen mitnehmen können.

7. Für die Frühling/Sommer Kollektion 2016 ließ du dich von der Architektur Madrids und dem kulturellen Erbe des spanischen Königshauses inspirieren.  Wie drückt sich das z.B. in der Auswahl der Materialien oder Formen  der Schmuckstücke aus?

In Madrid habe ich sehr viel Architektur fotografiert und gezeichnet. Die Energie der Stadt ist sehr nobel und elegant. Ich habe zum ersten mal mit Gold gearbeitet, da dies auch sehr gut zum Thema passte und viele Formen und Farbkombinationen aus Kronjuwelen wurden neu interpretiert. So ist die Kollektion entstanden.

8. Im September wird Maschalina bei der Vienna Fashion Week vertreten. Welcher wird der Schwerpunkt der Herbst-Kollektion sein?

Geplant ist ein Pop-Up Bereich der Vienna Fashion Week, bei dem sich das Label präsentiert. Die neue Herbst/Winter Kollektion ist aktuell in Arbeit und wird sich um  das Thema “Paris” drehen.

9. Welche Pläne hast du für deine Homepage und den Onlineshop des Labels?

Aktuell arbeiten wir gerade an einem Re-Lounge der Homepage. Das machen wir eigentlich ein Mal im Jahr. Ich finde es sehr wichtig am Zahn der Zeit zu bleiben. Und somit werden wir den Shop noch um einige Clicks einfacher und puristischer gestalten. Auch Social Media wird mehr integriert, da dieser Aspekt immer wichtiger  wird.

10. Welchen Ratschlag würdest du unseren Lesern geben, wenn es um die Auswahl des passenden Schmuckstücks geht?

Wenn ich für eine Kundin den perfekten Ohrring aussuche, sind mehrere Faktoren wichtig. Ich finde ein Ohrring soll mit dem Typ Frau kommunizieren. Augen, Gesichtsform und Teint spielen dabei eine entscheidende Rolle. Am wichtigsten ist, dass sich die Kundin zum Schluss wohl fühlt mit ihrer Entscheidung.

Liebe Mascha Lina, vielen Dank für deinen kreativen Beitrag.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und Freude am Designen!
Für tägliche Inspiration findet ihr Mascha Lina auch auf Facebook  und Instagram.
Und nicht vergessen: Folgt uns für weitere Tipps zum Thema Mode und Lifestyle!

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